Das Imposter-Phänomen wird als Schwierigkeit charakterisiert, Erfolg zu verinnerlichen, weil man sich trotz gegenteiliger Beweise für Kompetenz unauthentisch oder unecht fühlt. Akademisch begabte Studenten in Undergraduate Honors-Programmen könnten im Vergleich zu anderen Studenten anfälliger für das Imposter-Phänomen sein, weil sie Erfahrungen mit Perfektionismus und der Teilnahme an hochselektiven Programmen gemacht haben. In dieser Studie untersuchten die Forscher den Zusammenhang zwischen Geschlecht, Teilnahme an Honors-Programmen, Perfektionismus und dem Imposter-Phänomen bei Studenten. Die Ergebnisse einer hierarchischen Regressionsanalyse zeigen, dass gesellschaftlich vorgeschriebener Perfektionismus und die Teilnahme an Honors-Programmen mit einem höheren Maß an Imposter-Gefühlen bei einer Studentenstichprobe zusammenhängen. Es werden Implikationen und praktische Empfehlungen für Forscher, Pädagogen, Schulberater und Hochschuladministratoren diskutiert.

Perfektionismus und das Imposter-Phänomen bei akademisch begabten Undergraduates
Anzahl der Seiten
220–234
Jahr
Monat
Juli
Zeitschrift